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Aus dem Gröbsten raus

Heute war ich zum ersten Mal in einer Bar, ohne etwas zu trinken, seit bestimmt einem Jahr. Ich habe Cola getrunken, okay. Danach war ich noch bei mir zuhause und dann bei einer Freundin.
Alle um einen herum trinken Alkohol und innerlich brodelt es in mir. Als ich bei mir zuhause war, bekam ich einen Zitteranfall und mir wurde flau im ganzen Körper. Der Gedanke ist in meinem Gehirn rumgeschossen wie eine Interstellare Rakete, vom Hirnkastenrand abgeprallt und eine andere Richtung, minuten, fast stundenlang, es war hart.
Gottseidank hatte ich keine Möglichkeit zu trinken... nur ein hoher Geburtstag, ein Abstecher in die Innenstadt und deren Bars und die Wohnung einer Freundin mit Minibar, die über sich selbst hinaus gewachsen ist. Bier im Kühlschrank.

Ich bin stolz auf mich, ich bin stark geblieben. Jetzt sitze ich hier und habe Hunger. Rauche eine nach der anderen und beruhige meine Nerven, indem ich es mir von der Seele hacke.
Habe gleich eine längere Autofahrt vor mir und ich habe nicht geschlafen, letzte Nacht. Ich bin auch überhaupt nicht müde, eher total aufgekratzt, allerdings emotional aufgekratzt,
ich könnte heulen und tanzen zugleich.
Heute habe ich im Zug ein Gedicht geschrieben. Ein Liebesgedicht.
http://www.youtube.com/watch?v=xDew2Ct40L4
Hör ich gerade in Dauerschleife. Was ist los mit mir... fragt ihr Euch? Nein, ich frage mich das nicht. Das ist typisch für den Entzug. Meine Interpretation des Ganzen ist, dass man die gesamte aufgestaute Energie, die man sonst in das Beschaffen, Konsumieren, Abbauen, Verstecken, Verleugnen, Rechtfertigen und Verharmlosen von Alkohol gesteckt hat und die ganze Emotionalität, die sich immer mehr abgebaut hat, weil man immer weniger Kontakt zu seinen Mitmenschen und sogar Verwandten hat... diese Energie ist plötzlich wieder verfügbar und dringt nach draußen. Wenn ich diese Energie nicht loswerde, kann ich nicht schlafen, zapple ununterbrochen herum. Meine Zähne mahlen unaufhörlich, ich merke es schon gar nicht mehr. Ich denke, unter Anderem deswegen ist mir ein Stück Backenzahn abgebrochen. Blöde Sache...

Jede Sekunde Zeit ist zu lang
und sie verrinnt Korn für Korn, jede eine Ewigkeit...

Zur Beruhigung meiner Nerven rauche ich etwas Gras, das hilft mir ab und zu, zu entspannen. Ich werde wohl den Tag durchhalten müssen, habe einen kleinen Job etwas weiter weg. Auch dort werde ich spätestens heute Abend wieder auf meinen Todfeind, den Alkohol, treffen. Wird sich zeigen, ob ich zumindest eine Woche voll bekomme...

 

 

23.11.13 06:54


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Rund und gesund

Nach ca. 8 Stunden Schlaf geht es mir etwas besser. Ich fühle ich entspannter und in einem Zustand dauernder Müdigkeit, eine angenehme Müdigkeit. Ich wurde unsanft geweckt, aber hab mich dann aufgerafft und bin joggen gegangen, dann hab ich mir Spiegeleier gemacht und gebratene Würstchen und geschmolzenen Käse und jetzt bin ich kugelrund und musste das einfach kurz ausposaunen.

Die Entzugserscheinungen scheinen weg zu sein, nur manchmal kommen sie kurz zurück, wenn ich an Alkohol denke. Ich merke dann, dass ich wieder flatterhaft, ja zittrig werde und sich Schweißausbrüche anbahnen.

Bin voller Tatendrang, das sollte ich nutzen... also mal sehen, wie das hier weiter geht...
20.11.13 15:59


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